Sommer- oder Winterzeit?

Manchmal geschehen doch noch kleine Wunder. Wer bitte ärgert sich nicht 2x im Jahr über die Zeitumstellung?

Besonders wer Kleinkinder hat, oder Tiere, die sich an bestimmte Uhrzeiten gewöhnt haben, dauert es ein paar Tage, bis man die Verschiebung um 1h „verdaut“ hat. Selbst wir, die Erwachsenen tun uns manchmal sehr schwer damit.

Die EU hat jetzt eine Umfrage veröffentlich, wobei sie wissen möchte, wie wir in Europa die Sommer-/Winterzeit denn so finden.

Wer sich also schon immer an dieser Umstellung gestört hat sollte jetzt an der Umfrage teilnehmen, damit sich vielleicht in den nächsten Jahren etwas tut.

Zur Umfrage: Public consultation on summertime arrangements

Mount Burns 🇳🇿

Mein Bruder hatte die Glorreiche Idee den Mount Burns zu besteigen. Am Ende haben wir es nicht ganz gemacht, da wir noch weiter in Richtung Milford Sound fahren wollten.

Nach circa einer Stunde Aufstieg standen wir auf irgendeinem Berg in der Nähe des Mount Burns. Die Situation zu dem Zeitpunkt war einfach magisch. Von der einen Seiten kamen immer mehr und mehr Wolken, die sich regelrecht über den Berg schoben, wir mitten drin! Auf der anderen Seite Sonnenschein, man konnte einige Kilometer weit gucken.

Der Aufstieg dorthin ging durch einen Wald, der fast komplett mit Moos bewachsen wahr. Scheinbar passiert es da öfters, dass sich dort die Wolken über den Berg schieben. Jedenfalls änderte sich die Szenerie auf dem Berg sekündlich. Man konnte zuschauen, wie sich die Wolken über den Berg gewälzt haben. Magisch!

Weg zum Mount Burns, NeuseelandWeg zum Mount Burns, NeuseelandAufstieg zum Mount Burns, NeuseelandAufstieg zum Mount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, NeuseelandMount Burns, Neuseeland, Abstieg

Toastbrot

Ein super leckeres Toastbrot, was man definitiv so nicht im Laden bekommt. Es ist nicht zu leicht oder zu fluffig, wie man es vielleicht von den bereits geschnittenen Industrie Toastbroten kennt. Die süße des Honigs kommt leicht durch und macht es zu einem top Toastbrot für das Frühstück.

Toastbrot unaufgeschnittenToastbrot aufgeschnitten

Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Insbesondere, da es im Kasten gebacken wird. Nach 12h ruhen und einmal dehnen und falten teilt man den Teig in drei gleich große Stücke. Man formt sie zu kleinen „Würsten“ und legt sie behutsam in den Kasten. Nach weiteren 12h kommt es für 50 Minuten in den Ofen.

Zutaten:

  • Weizenmehl Type 550
  • Weizenvollkornmehl
  • Weizensauerteig
  • Honig
  • Milch
  • Salz

Das komplette Rezept gibt es in dem Buch Brot backen in Perfektion mit Sauerteig*. Warum ich das Rezept hier nicht komplett poste erkläre ich in diesem Beitrag: Brot backen

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Brot backen

Ein paar Leute, denen ich auf Instagram folge, posten ab und zu mal ein paar Storys vom Brot backen. Ende 2016 kam der CRE mit dem Thema „Brot“ raus, als Gast Lutz Geißler, der mit viel Geduld und wirklich kleinteilig erklärt, wie man zuhause gutes Brot backt. Damit fing eigentlich alles. In mir wuchs die Neugier, ob ich das auch kann? Nachdem wir umgezogen sind, neue Küche, viel Motivation, fing ich an die ersten Brote zu backen.

Ich kaufte mir die Bücher von Lutz Geißler. Natürlich ist sein Blog auch richtig klasse, doch ich wollte gern ein Buch haben, wo alles etwas strukturierter aufgeschrieben steht. So bestellte ich mir zwei Bücher:

Es ist ja ein wenig „Glaubenskrieg“, ob Brot jetzt mit Hefe oder Sauerteig gebacken werden soll. Vor allem wie viel Hefe und/oder Sauerteig.

Unteranderem deswegen gefällt mir der Ansatz von Lutz so gut. Er selber nennt seine Rezepte „Das Plötz Prinzip“. Was steckt dahinter? Eigentlich ganz einfach: Anstatt viel Treibgut (Hefe oder Sauerteig) zu verwenden, gibt man dem Brot einfach Zeit. Der Teig reift quasi mit der Zeit. So kann es eigentlich immer vor, dass das Brot, vom anrühren bis es fertig aus dem Ofen kommt, mindestens 24-26h dauert. Pro Brot wird dabei vielleicht 4-8g (!) Hefe oder Sauerteig verwendet.

Zum Anfang, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen, habe ich Brote mit Hefe gebacken. Für den Start super einfach – Hefe kann man viele Tage im Kühlschrank lagern und man muss nichts Auffrischen. Man bäckt einfach, wenn man Lust hat.

Nach ein paar Broten (vielleicht 4-5) reizte mich es doch einmal diesen Sauerteig auszuprobieren. Ich setzte meine eigenen Sauerteig an: Mehl, Wasser und Zeit. Nach einer bestimmten Zeit nimmt man etwas von dem Anstellgut ab und fügt wieder Wasser und Mehl hinzu. Das macht man ein paar Mal, bis man fertiges Anstellgut/Sauerteig hat, was man zum backen verwenden kann. Dieses „Auffrischen“ muss man eigentlich, mindestens, wöchentlich machen, damit der Sauerteig einfach „Einsatzbereit“ bleibt und nicht kippt.

Seitdem ich das probiert habe backe ich eigentlich nur noch Sauerteig Brote. Irgendwie macht es mehr Spaß sich um den Sauerteig zu kümmern. Die Brote selber schmecken mir persönlich auch etwas besser. Ich habe einen Roggen- und einen Weizensauerteig, die ich liebevoll Otto und Siggi von Sauer nenne.

Warum erzähl ich das jetzt hier eigentlich?

Wer mir auf Instagram folgt weiß vielleicht, dass ich ab und zu mal eine Brotbackstory poste. Da steckt doch ein bisschen Mühe drin. Warum also nicht die kleinen Videos mit dem Ergbenis hier im Blog posten? Nun, eigentlich tue ich mich schwer zu den Storys auch die Rezepte zu posten. Ich möchte mit diesem Poste eigentlich erklären, nach welchen Rezepten bzw. nach welchem Prinzip ich backe.

Ich finde, wenn ihr das, was ich gebackt habe, nachbacken wollt, dann kauft euch die Bücher. Genau die Rezepte backe ich zur Zeit.

Wenn ich anfange ein paar Rezepte zu verändern oder vielleicht zu kombinieren, dann findet ihr mit Sicherheit auch die Liste Zutaten und Mengenangaben.

Solange ich die Rezepte nur „nachbacke“ finde ich es unfair sie einfach dazuzugeben. Die Bücher sind wirklich super und jeden Euro wert, selbst für denjenigen, der das nur einmal ausprobieren möchte.

Eigentlich hat er auch alles in seinem Blog stehen – schaut doch dort, vielleicht findet ihr es.

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Vom Telekom Vertrag zu Prepaid zu Vodafone

Da Blogs ja wohl wieder „In“ sind und ich nach dem „Hello Again“ nicht so viel kam mache ich einfach weiter. Und zwar dachte ich, dass es mal an der Zeit ist von meiner Mobilfunk Prepaid-Story zu erzählen. So viel kann ich sagen: Vorbei ist sie noch nicht.

Johannes lässig am Slope Point Neuseelands

Ich weiß nicht mehr genau seit wann, aber vielleicht seit gut einem einem Jahr bin ich kein Telekom Vertragskunde mehr, mit einem Vertrag inklusive Handy und 24 monatiger Bindung. Am Ende waren mir über 50€ monatlich einfach zu viel Geld. Klar, damit habe ich auch mein iPhone abbezahlt. Nach zwei Jahren bin ich jetzt auf den Trichter gekommen, dass ich lieber mit einmal ein Telefon kaufe und dafür lieber monatlich deutlich weniger für den Mobilfunkvertrag ausgeben möchte (man zahlt dann gefühlt einfach vieeeel weniger). Also wechselte ich von einem Laufzeitvertrag zu einem Prepaidvertrag der Telekom.

Telekom Prepaid

Bis vor kurzem hatte ich  den Prepaid-Tarif „L“. Für 14,95€/Monat umfasste er 1,5GB Daten (LTE), 100 Minuten in andere Netze, Flat ins eigene Netz, Roaming (muss man wohl erwähnen, da nicht selbstverständlich) und eine Hotspot-Flat der Telekom Hotspots, die es scheinbar überall gibt. Die Umstellung ging total problemlos. Abgesehen davon, dass ich monatlich manuell 15€ aufladen musste, hat sich nichts geändert. Rein gar nichts.

Positiv:

Die Hotspot Flat konnte ich an Bahnhöfen nutzen, sogar in der Innenstadt von Hamburg gibt es genügend Hotspot Flats. Das Handy hat sich oftmals von alleine eingebucht, sodass ich mit einem WLAN verbunden war, ohne es direkt gemerkt zu haben.

Das aufladen geht über eine App, oder über irgendein anderer Service (Online-Banking, Gutscheinkarten, Bankautomaten), extrem problemlos.

Das Telekomnetz ist schon sehr gut und für 14,95€/Monat

Funfact: Lädt man 100€ auf brauch man 6 Monate „nichts“ zahlen. Mir aus versehen passiert und es war fantastisch.

Negativ:

Die Telekom-App, um Guthaben aufzuladen, funktioniert faktisch nicht mehr, wenn man keine Daten mehr hat. Ich würde mir wünschen, dass die App genausp funktioniert wie die Webseite, auf der man sein verbrauchtes Guthaben abrufen kann. So passierte mir nämlich, als ich vor einem DriveNow stand, um das Auto zu öffnen, dass meine Daten auf einmal aufgebraucht waren. Hektisch versuchte ich Guthaben aufzuladen (wie Murphy so wollte, hatte ich keine 5€ mehr, um noch einmal einen Datenpass „nachzuschießen“). Damit mir das nicht noch einmal passiert wollte ich gleich 50€ aufladen. Es lud und lud und ich probierte es noch einmal (App „gekillt“ und von vorn). Leider ging die Anfrage wohl durch und ich bekam, nachdem der zweite Versuch erfolgreich war, zwei Mitteilungen, dass ich für je 50€ aufgeladen haben.

Den positiven Nebeneffekt erwähnt ich ja bereits unter „Positiv“: Ich brauchte für mehrere Monate kein Guthaben aufladen und es fühlte sich an, als ob ich Monate lang einen extrem günstigen Vertrag hätte.

Jetzt ist der Negativ-Teil so lang, dabei kann ich den Telekom Prepaid-Tarif wirklich empfehlen, wem die Leistung genug ist. Das Netz ist wirklich tadellos. Zusammen mit der Hotspot-Flat 👍

Vodafone

Stillstand ist ja langweilig, dachte ich mir. Und bei Vodafone gibt es ein ähnliches Angebot für 9,99€. 1,5GB Daten, 200 Minuten in alle Netze.

Warum also nicht einmal wechseln? Vodafone macht seit einiger Zeit einen guten Eindruck, dachte ich mir. Wenn die Telekom einen Mitbewerber hat, dann ist es Vodafone. Also, den Prepaid Vertrag bei der Telekom gekündigt und die Rufnummernmitnahme eingeleitet. Leider gabs da einige Probleme. Einmal war der „opt-in“ zur Rufnummernmitnahme nicht gesetzt. Das erste Mal umsonst den online Identifizierungsprozess durchlaufen. Beim zweiten Mal stellte sich heraus, dass die Telekom-Karte nicht genügend Guthaben aufwies, um die Rufnummer mitzunehmen. Also, aller guten Dinge sind drei: Nun hat es endlich geklappt. Heute, nach 3 Wochen ohne funktionierendem Handy (Karte ist schon 3 Wochen deaktiviert), halte ich die neue Vodafone SIM-Karte in der Hand.

Leider weiß ich nicht, wie ich sie deaktiviere, denn:

  1. Im Brief der SIM-Karte steht, dass man von seiner alten Vodafonekarte eine Rufnummer zum aktivieren anrufen muss. Lustig! 😆
  2.  Es gibt ein Online-Formular, um die neue Karte zu aktivieren. Leider ist meine Rufnummer, die ich mitnehme, scheinbar zu kurz. Das Feld, wo ich die Rufnummer eintragen muss, zeigt eine Fehlermeldung an. Lustig! 😆
  3. Rufe ich bei der Support-Hotline an, muss ich die Rufnummer angeben. Leider ist meine Rufnummer nicht bekannt und Vodafone legt nach der dritten Eingabe auf. Lustig! 😆
  4. Rufe ich bei der Bestell-/Info-Hotline an, wird mir gesagt, dass man mir nicht weiterhelfen kann, da diese Hotline nur Bestellungen entgegen nimmt. Ich wurde weitergeleitet… zur Support-Hotline Lustig! 😆
  5. Der Twitter-Support schickte mir eine Seite, die besagt, dass ich die SIM-Karte einlegen muss und sich dann ein Fenster zur Aktivierung öffnet, oder ich Formular aus Variante 2 ausfüllen soll. Lustig! 😆
Vodafone Aktivierungsformular

Jedenfalls entdeckte ich dann, dass im Brief steht, dass ich meine Rufnummer ab dem 09.07.2018 verwenden kann. Das macht mir Hoffnungen, dass ich vielleicht doch mit der Variante 3 der Aktivierungsmöglichkeiten Erfolg haben könnte. Ich warte jetzt einfach noch 6 Tage und mache den Monat ohne funktionierender Handynummer voll.

Heute war schon der Tag, an dem ich es schon leicht bereute von der Telekom zu Vodafone zu wechseln. Aber wie gesagt, Stillstand ist langweilig. Ich war viele viele Jahre bei der Telekom und nun ist mal die Konkurrenz an der Reihe.