Arrogant, ignorant und fahrlässig

Seit nun ein paar Wochen laufe ich ungelogen 500 Meter durch die Hamburger Innenstadt, von der S-Bahn Station zum Kindergarten.

Einmal wurde ich fast von einem LKW, der rückwärts über einen Fußgängerübergang fuhr, überfahren…

Oder Autos parken einfach am Übergang, um nur mal schnell zur HASPA zu gehen…

Insgesamt überquere ich auf den 500m zwei stark befahrene Straßen. Es ist unfassbar wir arrogant, ignorant und fahrlässig Auto- als auch Radfahrer sich im Straßenverkehr verhalten. Es folgt ein Thread auf Twitter…

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Ich fand die Airpods anfangs richtig dämlich, wie kann man damit nur rumrennen, dachte ich mir. Ich finde, dass sie noch immer dämlich im Ohr aussehen. Irgendwann hatte eine Arbeitskollegen Airpods, sie sitzt mir meistens direkt gegenüber. Ausgemustert von ihrem Freund, der sich die nächste Generation gekauft hat (Es gibt schon mehrere Generationen? – Oh man, ich bin ja gar nicht mehr up-to-date 👀). Jedenfalls unterhielt ich mich mit ihr wie dumm die Airpods doch aussehen, aber gleichermaßen gelang es ihr mich zu überzeugen: Kein Kabel, das Case, das Geräusch wenn man das Case schließt, die Passform im Ohr… Die Argumente waren mir nicht neu. Jedenfalls hatte Sie mich irgendwie… auf dem Weg Nachhause, der immer an einem Apple-Store vorbei führt, habe ich mir dann einfach welche gekauft. 179€ 😅

Und was soll ich sagen. Ich bin begeistert! Ich möchte nie mehr Kabelkopfhörer haben. Erst recht nicht unterwegs. Ständig dieses Kabel und das verheddern in der Tasche und die Qual mit dem Kabel und Rucksack auf-/absetzen. Und ja ich muss sagen, dass die Airpods besser halten, als die „normalen“ Kopfhörer die es zu jedem iOS Gerät dazu gibt. Sie schirmen auch nicht zu sehr ab, was ich sehr wichtig finde, gerade im Straßenverkehr. Ich will trotzdem noch andere Menschen und Autos/Radfahrer um mich herum hören.

Das beste Feature ist aber tatsächlich das Case zu den Kopfhörern. Die Airpods sind einfach aufgeräumt, sie kommen nicht weg und werden automatisch geladen.

Neuseeland Tag 7 – Mach mal ruhig…

4. Januar 2018, viel Autofahren und einfach mal etwas ruhiger machen…

Nach dem anstrengenden Wandertag, einer weiteren guten Nacht im Van war mal wieder ein Tag auf dem Plan, bei dem wir etwas ruhiger gemacht haben.

Lake Wakatipu — Manapouri (200 Km)

Am Abend vom 3. Januar hatte es sich schon ein wenig angekündigt, dass der nächste Tag etwas durchwachsener werden sollte. Ich glaube, dass es in der Nacht nicht geregnet hat, aber dafür durfte ich das Abwechslungsreiche Wetter auf Neuseeland ein weiteres Mal erleben. Tief hängende Wolken, sogar Wolkenbrüche! Nur wenige Kilometer weiter strahlte die Sonne schon wieder so stark, dass man sich am liebsten mit Sonnencreme einschmieren wollte. Wahnsinn!

Wir wussten schnell, das der Tag etwas ruhiger werden würde. Die grobe Richtung war in etwa „Milford Sound“. Dazu auf jeden Fall später mehr!

Bis nach Milford Sound waren es aber noch knapp 400-500 Km, die wir nicht an einem Tag fahren wollten. So entschieden wir uns etwas „Strecke“ zu machen. Der Vortag lag uns doch noch ganz schön in den Knochen.

In Manapouri haben wir uns auf einem privaten Campingplatz eingemietet. Endlich mal duschen! Endlich mal die Wanderung und die letzten Tage abspülen! Ich weiß noch, dass das richtig gut tat. Wir waren sehr zeitig am Campingplatz. Ich fand endlich mal Zeit Karten zu schreiben und wir haben den ruhigen Nachmittag auf dem wunderschönen grünen Campingplatz einfach nur genossen.

Sandflies — Sandmücken

Mein Bruder warnte mich am ersten Abend. Du erinnerst dich vielleicht, der ersten Abend? Es ging um den Arthurs Pass und die erste Nacht im Van. Jedenfalls sagte er noch, dass ich mich vor den Sandflies in Acht nehmen sollte. Leichtsinnig wie ich war ließ ich die ersten Abende in Flip-Flops und kurzen Hosen ausklingen. Das war ein Fehler. Ein richtig großer Fehler! Die Sandflies haben mich an den Beinen regelrecht aufgefressen.

So sahen beide Beine aus. Es hilft nichts gegen Sandflies. Lediglich lange Sachen anziehen, Schuhe, Socken und die Haut verdecken.

Die Stiche sind im ersten Augenblick nicht schlimm. Nach ein paar Stunden geht es auch noch. Aber spätestens am nächsten oder übernächsten Tag werden die Stiche langsam aber sicher zur Qual. Ich weiß nicht, ob sie sich bei mir vielleicht auch etwas entzündet haben… auf jeden Fall wurden sie immer größer. Am Ende musste ich mich zusammenreißen nicht ständig zu kratzen. Es half eigentlich nur noch die Stiche mit Kortison einzureiben und sobald wir den Platz für den Nacht gefunden haben lange Sachen und Schuhe anzuziehen.