Brot backen

Ein paar Leute, denen ich auf Instagram folge, posten ab und zu mal ein paar Storys vom Brot backen. Ende 2016 kam der CRE mit dem Thema „Brot“ raus, als Gast Lutz Geißler, der mit viel Geduld und wirklich kleinteilig erklärt, wie man zuhause gutes Brot backt. Damit fing eigentlich alles. In mir wuchs die Neugier, ob ich das auch kann? Nachdem wir umgezogen sind, neue Küche, viel Motivation, fing ich an die ersten Brote zu backen.

Ich kaufte mir die Bücher von Lutz Geißler. Natürlich ist sein Blog auch richtig klasse, doch ich wollte gern ein Buch haben, wo alles etwas strukturierter aufgeschrieben steht. So bestellte ich mir zwei Bücher:

Es ist ja ein wenig „Glaubenskrieg“, ob Brot jetzt mit Hefe oder Sauerteig gebacken werden soll. Vor allem wie viel Hefe und/oder Sauerteig.

Unteranderem deswegen gefällt mir der Ansatz von Lutz so gut. Er selber nennt seine Rezepte „Das Plötz Prinzip“. Was steckt dahinter? Eigentlich ganz einfach: Anstatt viel Treibgut (Hefe oder Sauerteig) zu verwenden, gibt man dem Brot einfach Zeit. Der Teig reift quasi mit der Zeit. So kann es eigentlich immer vor, dass das Brot, vom anrühren bis es fertig aus dem Ofen kommt, mindestens 24-26h dauert. Pro Brot wird dabei vielleicht 4-8g (!) Hefe oder Sauerteig verwendet.

Zum Anfang, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen, habe ich Brote mit Hefe gebacken. Für den Start super einfach – Hefe kann man viele Tage im Kühlschrank lagern und man muss nichts Auffrischen. Man bäckt einfach, wenn man Lust hat.

Nach ein paar Broten (vielleicht 4-5) reizte mich es doch einmal diesen Sauerteig auszuprobieren. Ich setzte meine eigenen Sauerteig an: Mehl, Wasser und Zeit. Nach einer bestimmten Zeit nimmt man etwas von dem Anstellgut ab und fügt wieder Wasser und Mehl hinzu. Das macht man ein paar Mal, bis man fertiges Anstellgut/Sauerteig hat, was man zum backen verwenden kann. Dieses „Auffrischen“ muss man eigentlich, mindestens, wöchentlich machen, damit der Sauerteig einfach „Einsatzbereit“ bleibt und nicht kippt.

Seitdem ich das probiert habe backe ich eigentlich nur noch Sauerteig Brote. Irgendwie macht es mehr Spaß sich um den Sauerteig zu kümmern. Die Brote selber schmecken mir persönlich auch etwas besser. Ich habe einen Roggen- und einen Weizensauerteig, die ich liebevoll Otto und Siggi von Sauer nenne.

Warum erzähl ich das jetzt hier eigentlich?

Wer mir auf Instagram folgt weiß vielleicht, dass ich ab und zu mal eine Brotbackstory poste. Da steckt doch ein bisschen Mühe drin. Warum also nicht die kleinen Videos mit dem Ergbenis hier im Blog posten? Nun, eigentlich tue ich mich schwer zu den Storys auch die Rezepte zu posten. Ich möchte mit diesem Poste eigentlich erklären, nach welchen Rezepten bzw. nach welchem Prinzip ich backe.

Ich finde, wenn ihr das, was ich gebackt habe, nachbacken wollt, dann kauft euch die Bücher. Genau die Rezepte backe ich zur Zeit.

Wenn ich anfange ein paar Rezepte zu verändern oder vielleicht zu kombinieren, dann findet ihr mit Sicherheit auch die Liste Zutaten und Mengenangaben.

Solange ich die Rezepte nur „nachbacke“ finde ich es unfair sie einfach dazuzugeben. Die Bücher sind wirklich super und jeden Euro wert, selbst für denjenigen, der das nur einmal ausprobieren möchte.

Eigentlich hat er auch alles in seinem Blog stehen – schaut doch dort, vielleicht findet ihr es.

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Vom Telekom Vertrag zu Prepaid zu Vodafone

Da Blogs ja wohl wieder „In“ sind und ich nach dem „Hello Again“ nicht so viel kam mache ich einfach weiter. Und zwar dachte ich, dass es mal an der Zeit ist von meiner Mobilfunk Prepaid-Story zu erzählen. So viel kann ich sagen: Vorbei ist sie noch nicht.

Johannes lässig am Slope Point Neuseelands

Ich weiß nicht mehr genau seit wann, aber vielleicht seit gut einem einem Jahr bin ich kein Telekom Vertragskunde mehr, mit einem Vertrag inklusive Handy und 24 monatiger Bindung. Am Ende waren mir über 50€ monatlich einfach zu viel Geld. Klar, damit habe ich auch mein iPhone abbezahlt. Nach zwei Jahren bin ich jetzt auf den Trichter gekommen, dass ich lieber mit einmal ein Telefon kaufe und dafür lieber monatlich deutlich weniger für den Mobilfunkvertrag ausgeben möchte (man zahlt dann gefühlt einfach vieeeel weniger). Also wechselte ich von einem Laufzeitvertrag zu einem Prepaidvertrag der Telekom.

Telekom Prepaid

Bis vor kurzem hatte ich  den Prepaid-Tarif „L“. Für 14,95€/Monat umfasste er 1,5GB Daten (LTE), 100 Minuten in andere Netze, Flat ins eigene Netz, Roaming (muss man wohl erwähnen, da nicht selbstverständlich) und eine Hotspot-Flat der Telekom Hotspots, die es scheinbar überall gibt. Die Umstellung ging total problemlos. Abgesehen davon, dass ich monatlich manuell 15€ aufladen musste, hat sich nichts geändert. Rein gar nichts.

Positiv:

Die Hotspot Flat konnte ich an Bahnhöfen nutzen, sogar in der Innenstadt von Hamburg gibt es genügend Hotspot Flats. Das Handy hat sich oftmals von alleine eingebucht, sodass ich mit einem WLAN verbunden war, ohne es direkt gemerkt zu haben.

Das aufladen geht über eine App, oder über irgendein anderer Service (Online-Banking, Gutscheinkarten, Bankautomaten), extrem problemlos.

Das Telekomnetz ist schon sehr gut und für 14,95€/Monat

Funfact: Lädt man 100€ auf brauch man 6 Monate „nichts“ zahlen. Mir aus versehen passiert und es war fantastisch.

Negativ:

Die Telekom-App, um Guthaben aufzuladen, funktioniert faktisch nicht mehr, wenn man keine Daten mehr hat. Ich würde mir wünschen, dass die App genausp funktioniert wie die Webseite, auf der man sein verbrauchtes Guthaben abrufen kann. So passierte mir nämlich, als ich vor einem DriveNow stand, um das Auto zu öffnen, dass meine Daten auf einmal aufgebraucht waren. Hektisch versuchte ich Guthaben aufzuladen (wie Murphy so wollte, hatte ich keine 5€ mehr, um noch einmal einen Datenpass „nachzuschießen“). Damit mir das nicht noch einmal passiert wollte ich gleich 50€ aufladen. Es lud und lud und ich probierte es noch einmal (App „gekillt“ und von vorn). Leider ging die Anfrage wohl durch und ich bekam, nachdem der zweite Versuch erfolgreich war, zwei Mitteilungen, dass ich für je 50€ aufgeladen haben.

Den positiven Nebeneffekt erwähnt ich ja bereits unter „Positiv“: Ich brauchte für mehrere Monate kein Guthaben aufladen und es fühlte sich an, als ob ich Monate lang einen extrem günstigen Vertrag hätte.

Jetzt ist der Negativ-Teil so lang, dabei kann ich den Telekom Prepaid-Tarif wirklich empfehlen, wem die Leistung genug ist. Das Netz ist wirklich tadellos. Zusammen mit der Hotspot-Flat 👍

Vodafone

Stillstand ist ja langweilig, dachte ich mir. Und bei Vodafone gibt es ein ähnliches Angebot für 9,99€. 1,5GB Daten, 200 Minuten in alle Netze.

Warum also nicht einmal wechseln? Vodafone macht seit einiger Zeit einen guten Eindruck, dachte ich mir. Wenn die Telekom einen Mitbewerber hat, dann ist es Vodafone. Also, den Prepaid Vertrag bei der Telekom gekündigt und die Rufnummernmitnahme eingeleitet. Leider gabs da einige Probleme. Einmal war der „opt-in“ zur Rufnummernmitnahme nicht gesetzt. Das erste Mal umsonst den online Identifizierungsprozess durchlaufen. Beim zweiten Mal stellte sich heraus, dass die Telekom-Karte nicht genügend Guthaben aufwies, um die Rufnummer mitzunehmen. Also, aller guten Dinge sind drei: Nun hat es endlich geklappt. Heute, nach 3 Wochen ohne funktionierendem Handy (Karte ist schon 3 Wochen deaktiviert), halte ich die neue Vodafone SIM-Karte in der Hand.

Leider weiß ich nicht, wie ich sie deaktiviere, denn:

  1. Im Brief der SIM-Karte steht, dass man von seiner alten Vodafonekarte eine Rufnummer zum aktivieren anrufen muss. Lustig! 😆
  2.  Es gibt ein Online-Formular, um die neue Karte zu aktivieren. Leider ist meine Rufnummer, die ich mitnehme, scheinbar zu kurz. Das Feld, wo ich die Rufnummer eintragen muss, zeigt eine Fehlermeldung an. Lustig! 😆
  3. Rufe ich bei der Support-Hotline an, muss ich die Rufnummer angeben. Leider ist meine Rufnummer nicht bekannt und Vodafone legt nach der dritten Eingabe auf. Lustig! 😆
  4. Rufe ich bei der Bestell-/Info-Hotline an, wird mir gesagt, dass man mir nicht weiterhelfen kann, da diese Hotline nur Bestellungen entgegen nimmt. Ich wurde weitergeleitet… zur Support-Hotline Lustig! 😆
  5. Der Twitter-Support schickte mir eine Seite, die besagt, dass ich die SIM-Karte einlegen muss und sich dann ein Fenster zur Aktivierung öffnet, oder ich Formular aus Variante 2 ausfüllen soll. Lustig! 😆
Vodafone Aktivierungsformular

Jedenfalls entdeckte ich dann, dass im Brief steht, dass ich meine Rufnummer ab dem 09.07.2018 verwenden kann. Das macht mir Hoffnungen, dass ich vielleicht doch mit der Variante 3 der Aktivierungsmöglichkeiten Erfolg haben könnte. Ich warte jetzt einfach noch 6 Tage und mache den Monat ohne funktionierender Handynummer voll.

Heute war schon der Tag, an dem ich es schon leicht bereute von der Telekom zu Vodafone zu wechseln. Aber wie gesagt, Stillstand ist langweilig. Ich war viele viele Jahre bei der Telekom und nun ist mal die Konkurrenz an der Reihe.

The People v. O. J. Simpson

Ich weiß, dass Harry Potter und Star Wars existieren. Ich weiß, dass es sicherlich total gute Filme sind. Trotzdem habe ich noch nie einen dieser Filme komplett gesehen. Ich kann Fantasy oder Science-Fiction Serien/Filme einfach nichts abgewinnen. Umso mehr liebe ich Filme die einen Bezug zur Realität haben.

So spülte mir Netflix vor kurzem The People v. O. J. Simpson in die Liste der „Empfehlungen“. Wie soll es auch anders sein, es geht um den Fall O.J. Simpson. Bis dahin war mit der Name O.J. Simpson bekannt, mehr aber auch nicht. Ich habe den Namen nie mit einem Mord in Verbindung gebracht, noch, dass dieses Gerichtsurteil so umstritten war.

1994 wurde er angeklagt seine Ex-Frau und ihren damaligen Lebensgefährten umgebracht zu haben. Die Serie zeigt in 10 Folgen, wie eine sicher geglaubte Verurteilung zu einer Zitterpartie und zu einem Rassenkonflikt kommt, in dem der Fall fast zur Nebensache wird.

Mit dabei: John Travolta, David Schwimmer, Sarah Paulson, Cuba Gooding junior, Sterling K. Brown, Bruce Greenwood

Meine super Google-Recherche ergab, dass The People v. O. J. Simpson Staffel 1 der Serie „American Crime Story“ ist und bereits 2016 veröffentlicht wurde. Egal, top Serie!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen!

New York in Black & White

Nach 9 Tagen fotografieren wollte ich am letzten Tag nicht mehr mit der Fuji herumlaufen. Es nahm schon von Tag zu Tag ab, weil ich einfach nichts mehr gesehen habe. Ich kannte irgendwie alles und das Motiv wäre schon eines gewesen, was ich vor 3 Tagen schon einmal fotografiert habe.

Ganz ohne kann ich dann aber doch nicht. Und so kam es, dass ich für den letzen Tag mit dem iPhone Fotos gemacht habe. Ja, nur das iPhone. Die Bilder wurden alle mit der Instagram-App geschossen. Bearbeitet habe ich sie, indem ich einen Standard Instagram-Filter über das Bild gelegt habe. Keine Helligkeitsanpassung, keine Kontrastanpassung… das war mir zu viel. Ich habe das Foto gemacht, den Filter drüber gelegt und gepostet. Fertig!

Wenn ich die Bilder jetzt sehe finde ich sie ganz okay. Sie haben etwas… ich hätte vielleicht manchmal noch etwas näher rangehen müssen. Wie auch immer… wenn ihr denkt, ihr findet keine Motive mehr, einfach mal das Handy nehmen und damit experimentieren.












Instagram 2017

Das ist mein Jahr 2017 auf Instagram. Follower habe ich nicht viele, dennoch mag ich es dort Bilder zu posten. Das am meisten ge-❤️ Bild ist eins aus Norwegen. Aber was bedeuten schon Follower und Likes? Ich freue mich viel mehr, wenn Menschen, die ich auch persönlich kenne, die Bilder mögen. Das meiste Feedback bekomme ich offline. Das ist das allerbeste Feedback! Danke, dass ihr dabei seid! ❤️