Neuseeland Tag 2 – Arthurs Pass und erster Tag im Van

30. Dezember 2017, Tag zwei meiner Reise, der erste „richtige“ Tag auf Neuseeland. Es geht los!

Nach einer wunderbaren Nacht, in einem richtigen Bett und einer vorerst letzten Dusche, packten wir den Van und machten uns auf den Weg.

Zuerst ging es in einen Lebensmittelmarkt, um uns für die nächsten Tage mit Lebensmitteln und Getränken zu versorgen. Ich mag es ja in Supermärkten fremder Länder zu sein. Man bekommt irgendwie sofort ein Gefühl wie die Leute im Land so drauf sind, wie sie sich ernähren. Ich mag das total!

Unser Plan war immer für die ersten 1-2 Tage ruhig etwas frisches als Mahlzeit zu planen, für die nächsten Tage etwas haltbareres wie Nudeln mit Soße aus einer Konserve, Kartoffeln, je nachdem wie wir wieder einen Supermarkt finden.

Ich wusste überhaupt nicht, worauf ich mich einlasse. Um ehrlich zu sein habe ich mich auch keineswegs richtig informiert worauf ich achten muss. Mein Bruder lebte nun schon ein 3/4 Jahr auf Neuseeland und hatte dementsprechend schon etwas Erfahrung.

Camping Van

Mein Bruder kaufte sich, zusammen mit seinem Buddy, einen Toyota Estima aus dem Jahr 1997 für ein paar tausend Dollar. Scheinbar kauft und verkauft man dort Vans wie man seine Unterhose wechselt. Ich habe keine Ahnung, wie viele Vorbesitzer der Van schon hatte. 20 Jahre alt, 314.000 Km auf dem Tacho und ordentlich abgerockt hat er uns aber zuverlässig über die Insel gebracht. Mein Bruder baute Ihn zu zu einem „Self Contained“ Van aus, packte ein paar ordentliche Liegen rein und es war nahezu perfekt für zwei Personen. Es war kein großes Schiff, so konnte man auf den Campingplätzen immer ein nettes Fleckchen finden für den kleinen Van.

Campingplätze

Es gibt verschiedene Typen von Zeltplätzen bzw. Wohnmobilstellplätzen auf Neuseeland:

Holiday Park

Die teuerste und wohl unsympathische Variante ist wohl ein Holiday Park (24-35$). Da bezahlt man im Verhältnis relativ viel Geld für einen Stellplatz. Gut, man hat Duschen, eine Küche, in der man sich sein Essen zubereiten kann, Waschmaschinen und Aufenthaltsräume. Das ist ganz praktisch, wenn der Van nicht groß genug ist, man aber Zeit tot schlagen muss, weil es z.B. regnet.

DOC (Department of Conservation) Campingplätze

Quasi die Naturschutzbehörde unterhält circa 250 Campingplätze in Naturschutzgebieten Neuseelands. Alles basiert auf Vertrauensbasis. Die Plätze sind nicht reservierbar und zahlt vielleicht, je nach Campingplatz, 7-12$. Man legt das Geld einfach in einem Fach ab und zieht sich eine Marke, die man sichtbar im Wohnwagen platziert. Ab und zu kommen die Ranger morgens vorbei und kontrollieren, ob man gezahlt hat. Die Campingplätze bieten eine Grundausstattung mit WC, einer Wasserstelle, Feuerstelle und ein paar Sitzgelegenheiten.

Private Campingplätze

Ähnlich wie ein Holiday Park bieten die privaten Campingplätze ebenfalls relativ viel Komfort wie Duschen, Waschmaschinen, Küche, Kühlschrank usw. mit dem Unterschied, dass die privaten nicht ganz so preisintensiv sind wie die großen Holiday Parks.

Freedom Campingplätze

Diese Campingplätze kosten überhaupt nichts. Sie bieten aber auch rein gar nichts, außer einen ausgewiesenen Platz, an dem man offiziell seinen Wohnwagen abstellen und übernachten darf. Der Wohnwagen muss dann aber ein bestimmtes Zertifikat habe: „Self Contained“. Das heißt soviel wie, dass er all seine Abfälle wieder mitnimmt. Er muss über eine Toilette und Waschbecken mit entsprechenden Abfluss verfügen. Es geht eben darum die Natur zu schützen.

Die Route

Ziel war es am Ende wieder in Christchurch anzukommen, spätestens am 11. Januar, denn mein Flug zurück nach Deutschland ging am 12. Januar, 09:00 Uhr. Eine Nacht in Christchurch mit Hotel, Hostel oder was auch immer, am letzten Tag, war also gesetzt. Der Weg sowie Zeiteinteilung war offen. Da auf Neuseeland zu dieser Zeit Sommer ist, ist natürlich entsprechend viel los gewesen.

Da der Van das Zertifikat „Self Contained“ hatte war es meistens unser Ziel eben solch einen Freedom oder DOC Campingplatz zu finden. Da aber aufgrund der Jahreszeit relativ viel los ist war es unser Ziel bereits gegen 17 Uhr schon einen Campingplatz anzusteuern, das Lager aufzubauen und Abendbrot zu kochen. Nicht jeder Freedom Campingplatz war aber auch wirklich gut. Manche waren stark verschmutzt, oder in den Kommentaren der App stand schon, dass der Campingplatz ein Problem mit Sandflies hat. Das will man unbedingt vermeiden. Dazu später mehr…

Christchurch — Lake Brunner (200 Km)

So führe uns der erste Tag im Van von Christchurch bis zu einem Freedom Campingplatz am Lake Brunner. Dabei hielten wir an Kura Tāwhiti Conservation Area (Figuren aus Stein) und es ging über den Arthurs Pass, das ist ein alpiner Übergang in die Neuseeländischen Alpen, inklusive kleinem Walk zu einem Wasserfall, Richtung Lake Brunner. Das Wetter war heiß, die kleinen Wanderungen waren ziemlich anstrengend.

Am besten, ich zeige jetzt einfach ein paar Bilder und wieder ein paar Instagram-Stories vom Tag.

Neuseeland Tag 1 – Flug & Ankunft

Vor genau einem Jahr startete ich in ein Abenteuer: Neuseeland. Sommer im Winter, Übernachtungen im Camper, kochen im freien, Minigolf, Delfine, Wasserfälle, Wanderungen, Bier und Whisky, Sternenklare Nächte, Regen, eine wilde letzte Nacht und tolle, lange Flüge.

Mein Bruder entschied sich zum Ende seines Studiums für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen für „Work & Travel“. Als er abreiste sagte ich: „Ich komme dich besuchen“. Kurz darauf habe ich mich entschieden vom 27. Dezember bis zum 14. Januar 2018 nach Neuseeland zu fliegen. Also, ich buchte Flugtickets. Der Rest sollte sich einfach ergeben…

Flug

Gebucht habe ich die Tickets online über das Reisebüro travel-overland.de. Vielleicht waren die Flüge unterm Strich 200-300€ teuer, als wenn ich sie selber bei der jeweiligen Airline gebucht hätte, aber so konnte ich sichergehen, dass jemand dahinter steht den ich auch im Notfall erreichen kann. Mir war wichtig, dass ich etwas Umsteigezeit habe, aber nicht 6 oder 8 Stunden am Flughafen verbringen muss.

Am Ende gab es eine Ausnahme:

Am dem Tag, an dem ich die Tickets gebucht hatte, stand noch nicht fest, wo sich mein Bruder am Tag meiner Anreise auf Neuseeland aufhalten würde. So buchte ich erst einmal bis Auckland. Später (1-2 Monate vor der Reise) stand fest, dass ich bis nach Christchurch kommen sollte. Also buchte ich noch einen Inlandsflug mit „Air New Zealand“ für ein paar Dollar und somit stand mein Reiseplan fest:

🛫 Hamburg (27.12.) 🛬 Wien (Austrian Airlines, ~ 1h)

🛫 Wien 🛬 Bangkok (Austrian Airlines, ~ 9h)

🛫 Bangkok 🛬 Auckland (Thai Airways, ~ 11h)

🛫 Auckland 🛬 Christchurch (Air New Zealand, ~ 1h, 29.12.)

Puh! Vong Datum her zwei Nachtflüge und Tage später sollte ich also ankommen. 🎉

Austrian Airlines war nicht besonders toll. Die Boeing 777 war ziemlich alt, die Flugbegleiter gestresst und unfreundlich. Dafür war der Flug mit Thai Airways ein Traum, selbst in der Economy! Tolles Essen, ständig kam jemand mit Getränken, das Flugzeug ein 3 Monate alter Dreamliner, „Brand New“.

Für den Flug von Wien nach Bangkok konnte ich einen Platz am Notausgang reservieren. Für den Flug von Bangkok nach Auckland ging das leider nicht. Fragen kostet nichts, dachte ich mir, und bekam dann noch einen Platz am Notausgang mit freiem Nachbarsitz. Ein Traum und eine goldrichtige Entscheidung. Wenn man denkt, dass es bis nach Bangkok weit ist, der Flug nach Auckland dauerte glatt zwei Stunden länger. Ich mag es ja zu fliegen, aber das kann schon anstrengend werden.

Aufenthalt hatte ich an allen Flughafen circa 2-3 Stunden. So konnte ich in Ruhe mal Zähne putzen, mir das Gesicht waschen und mal die Beine vertreten, einen relativ guten Kaffee trinken und Leute beobachten. 😅

Christchurch

Nach rund 19.000 Km und 36 Stunden Reisezeit bin ich tatsächlich in Christchurch, am anderen Ende der Welt, angekommen. Mein Bruder holte mich ab und wir fuhren zum Hotel. Für die erste Nacht, nach den langen Flügen, wollte ich vernünftig schlafen und noch einmal duschen, bevor es für die nächsten 10 Tage in den umgebauten Van geht.

Was wir noch nicht wusste zu dem Zeitpunkt, am Ende der Reise werden wir uns noch einmal zwei Nächte in Christchurch aufhalten, weil eine Unwetterfront über die Südinsel hinweg zog. Aber dafür werden wir einen krönenden Abschluss erleben, wie man es nicht besser hätte planen können 🥳😀

Dazu dann aber mehr am Ende der kleinen Neuseelandreihe. 🙌

Jetlag

Trotz der Zeitumstellung (12 Stunden) hatte ich kaum mit Jetlag zu kämpfen. In Christchurch kam ich am späten Nachmittag an, wir bezogen das Hotel, gingen etwas essen und gingen wie gewohnt am Abend ins Bett. Gegen 8 am nächsten Tag sind wir aufgestanden und ich war im Rhythmus. Ich hatte nie das Bedürfnis am Tag noch einmal zu schlafen oder, dass ich Nachts schlecht geschlafen hätte. Das hat mich tatsächlich etwas überrascht. Scheinbar habe ich es gut hinbekommen mich auf die Zeitumstellung einzustellen. Oder liegt es daran, dass es glatt 12 Stunden sind und nicht nur 6, wie z.B. Deutschland/New York? Ich weiß es nicht.

Ausschnitt der Instagram Stories

Um ein Feeling zu bekommen wie es vor Ort war dachte ich, ich zeige hier auch noch einmal die Instagram-Stories. Es sind nicht alle, die ich am jeweiligen Tag gepostet habe, aber ein paar (Servicehinweis: Das Video ist recht groß – vielleicht lieber sicherstellen, dass du in einem WLAN bist!).

Projekt WLAN im Haus

WLAN, was kann daran so schwer sein? Nicht viel, denkt man sich. Man stellt die „Kiste“ des Anbieters einfach neben den Telefonanschluss und fertig. Denkste!

Nicht in einem Haus mit 5 Zimmer, verteilt auf 3 Etagen (Erdgeschoss, 1. Etage, 2. Etage). Da bringt der beste Glasfaseranschluss nichts, wenn das Signal nicht über das Erdgeschoss hinaus kommt, weil jede Etage Fußbodenheizung hat. Luxusprobleme, oder…?

Und ja, wir haben Fiber To The Home (FTTH) mit derzeit 200 Mbit/s Upload und 100 Mbit/s Download (maximal ist wäre 1 Gbit/s möglich). Nie mehr etwas anderes! 🤤

Zurück zum WLAN. Natürlich funktioniert das nicht. Die WLAN-Router sind einfach zu schwach. Ehrlich gesagt, habe ich das auch gar nicht ausprobiert. Ein wenig Logik und jeder erkennt, dass das bei der heutigen Bauweise mit Fußbodenheizung einfach kein Signal durch die Decken kommen kann. Allein über das Treppenhaus hätte mit Sicherheit nicht funktioniert. Jedenfalls, nicht zufriedenstellend. Das Thema WLAN ist aber ein ganz „heißes“, wenn man mit den Nachbarn einmal darüber redet: „Ab der Treppe ist alles weg“. Ich würde sagen, ich habe alles richtig und das Problem zu meinem Projekt gemacht, schon bevor wir umgezogen sind 💪🏻

Glücklicherweise haben die Planer dieses Hauses in jedem Raum ein CAT7 Kabel verlegt. CAT7 Kabel, das sind einfach Netzwerkkabel. Die liegen in jedem Raum, jedoch ungepatcht, unter einer Blinddose. Alle Kabel kommen im Versorgerschrank an, wo auch der Strom-, Glasfaser-, Wasser-, und Heizungsanschluss ist. Praktisch!

Was benötige ich überhaupt, um ein Heimnetzwerk zu betreiben?

Etliche Youtube-Videos und Google Suchanfragen später wusste ich ungefähr was man haben möchte, wenn ich das Projekt mit einem brauchbaren Ergebnis abschließen will:

* Patchpanel
* Switch
* Netzwerkkabel
* Access-Points
* Netzwerkdosen
* Werkzeug, um Netzwerkkabel zu „patchen“
* Router

Ich überlegte mir, dass es womöglich reicht, wenn ich einen Access Point in das Erdgeschoss und einen in einen der beiden Räume der 2. Etage hänge. Mein erster Verdacht: Die 1. Etage könnte etwas unterversorgt sein. Egal, denn eine weitere Dose und ein weiterer Access-Point ist schnell aufgehängt.

Für den Access-Point im Erdgeschoss habe ich dann später ein Loch vom Versorgerschrank in Richtung Essbereich/Küche gebohrt, da die Netzwerkdose vom Erdgeschoss in der Ecke platziert ist, wo der Fernseher steht. Auch praktisch! Da konnte ich gleich die Dose nutzen, um den Fernseher und die Entertain Box der Telekom mit einem Netzwerkkabel zu verbinden.

Welche Hardware darf es sein?

Schwieriger, als das herausfinden, was man benötigt, war das heraussuchen der passenden Hardware. Nach intensiver Recherche und durchforsten diverser Blogs, Youtube-Videos und Amazon Rezessionen ist es folgendes geworden:

* Patchpanel: DIGITUS Professional, Cat 6 Desktop LSA Patchpanel, 8-Port
Hier hatte ich keine Präferenz, die Bewertungen waren gut, er sah stabil aus, das Gehäuse aus Metal.

* Switch: Zyxel 8-Port Gigabit Web/Smart Managed PoE+ Switch, ohne Lüfter
Besondere Merkmale: Kein Lüfter (wer will schon Lüftergeräusche?), PoE („Power over Ethernet“, um Access-Points mit Strom zu versorgen)

* Netzwerkkabel: Primewire – 5 x 0,5m – CAT.7 Gigabit Ethernet Lan Netzwerkkabel

* Access Point: Ubiquiti Networks UAP-AC-PRO, weiß
Besondere Merkmale: Strom über PoE, unauffälliges Design, leichte Benutzeroberfläche zur Administrierung

* Werkzeug: CSL Netzwerk-Kit Kabeltester

* Router: Fritz!Box 7360
Besonderheit: Die Fritz!Box besaß ich schon aus einem Vertrag, noch bevor ich nach Hamburg gezogen bin. Die Box ist bestimmt 6 Jahre alt mittlerweile, aber funktioniert noch immer. Also wozu eine neue kaufen?

Als ich alle Hardware zusammen hatte war ich noch immer nicht sicher, ob das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Nach dem Wissen, das ich mir angeeignet habe, sollte alles funktionieren. Gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem: Ich habe noch nie Netzwerkkabel gepatcht. Aber ein Glück gibt es dazu genügend Videos auf Youtube. Ganz ehrlich, der Youtube Kanal von iDomiX, der ist schon nicht schlecht. Dort habe ich einiges an Informationen zu Netzwerken her. Auch, wie ich Netzwerkdosen patche, wie ich ein Patchpanel belege usw. 🙈

Beim ersten Kabel brauchte ich zwei Anläufe. Aber dann ging es relativ leicht, als ich herausgefunden hatte wie weit ich die Kabel abisolieren muss, welche Belegung ich verwende. Man kann nämlich nach 568A oder 568B belegen. Das heißt so viel wie: Jedes Adernpaar hat eine Farbe (weiß/grün, weiß/orange, weiß/blau,..). Diese müssen an eine Netzwerkdose oder auf das Patchpanel angeschlossen werden. Dort gibt es eine Nummerierung, und jeder Nummer ist ein farbiges Adernpaar zugeordnet. Ob nun „A“ oder „B“ heißt das blau und grün je einmal „vertauscht“ sind. Es ist total egal welches Belegungsmuster man verwendet, es sollte nur im Netzwerk einheitlich sein.




So patchte ich eine Dose in der 2. Etage, im Erdgeschoss neben dem Fernseher und entsprechend die Kabel auf das Patchpanel. Ich verknüpfte die Ports zum Switch und schloss den Router an den Switch an. Nachdem ich den ersten Access-Point konfiguriert hatte und ihn an das Netzwerk hing funktioniert sofort alles und auf Anhieb! Also schnell den zweiten Access-Point aufgehängt und… es funktionierte einfach. Er hat sich in das Netzwerk eingebucht, die Konfiguration vom Access-Point aus dem Erdgeschoss konnte einfach übernommen werden.

Seitdem ich das Netzwerk in Betrieb habe (seit Ende März) lief es ohne Probleme. In der mittleren Etage ist der Empfang etwas schlechter, aber es kommt etwas an. Hier kann ich später vielleicht noch einen Access-Point aufhängen, wenn die Kinder irgendwann einmal den Bedarf haben. Aber, wenn sogar mit den Access-Points der Empfang schon schlecht ist, wie soll es dann erst mit einer der Kisten der Telekom sein?

Ich jedenfalls, habe noch immer ein stolzes Gefühl, dass ich es geschafft habe mir ein kleines Netzwerk aufzubauen und sogar Netzwerkdosen gepatcht habe. 🙃 Richtig gut!

Nebem dem Router stehen jetzt noch die NAS und die Apple Time Capsule, für die täglichen Backups der MacBooks, die natürlich auch direkt am Switch hängen.

Butter bei die Fische, was kommt nun an?

* Im Erdgeschoss kommen circa 160-190 Mbit/s an, auf der Terrasse sind es noch 40-60 Mbit/s – der Access-Point „strahlt“ richtig gut in den Raum (und scheinbar durch das Fenster auf die Terrasse). Das macht sich sehr bemerkbar!

* In der 1. Etage kommen circa 20-40 Mbit/s an – mal ist es der Erdgeschoss Access-Point, mal der aus der 2. Etage. Je nachdem, woher man kommt.

* In der 2. Etage hängt er nun im Arbeitszimmer – dort sind es 160-190 Mbit/s, im Schlafzimmer sind es noch 30-50 Mbit/s. Die Position ist nicht optimal. Vielleicht hängt ich den noch einmal um. Aber derzeit funktioniert es so ganz gut.

Der Handover von einem Access-Point zum nächsten klappt auch wunderbar – Telefonate (Facetime) brechen nicht ab, der Laptop verbindet sich nicht neu oder zeigt irgendein anderes komisches Verhalten, wenn man mal mit Laptop durch das Haus wandert.

Projekt erfolgreich beendet! Viel Geld ausgegeben, aber auch viel gelernt, ich habe jetzt ein gutes WLAN zuhause und jeder Nachbar ist neidisch, dass ich Netzwerkkabel patchen kann.

Du hast Fragen zum Projekt oder denkst, dass ich das total falsch gemacht habe? Dann schreib mir doch auf Twitter: @joschie!