Norwegen ruft

Einmal im Jahr verreisen Andreas und ich für eine Woche. Dieses Jahr: Norwegen. Aber, warum genau Norwegen?

Als ich damals, für das Studium, nach Berlin ziehen musste, kamen Andreas und ich wohl auf die beste Idee: Wir gründen eine WG!

Nachdem Andreas sein Studium beendet hatte, trennten sich unsere Wege. Ich ging nach Hamburg und er nach Dresden. Bevor wir uns aber ganz aus den Augen verlieren, kamen wir irgendwann auf die nächste, beste Idee: Lass uns zusammen jedes Jahr eine Woche Urlaub machen. Gesagt, getan. Die erste Reise war gebucht.

Seitdem ging es nach Barcelona, Amsterdam und Mallorca. Mit mal mehr, mal weniger Kultur. Hauptsächlich zusammen eine gute Zeit verbringen.

Wegen der Geburt meines Sohnes, mussten wir leider ein Jahr pausieren. Aber nun geht es wieder los!

Die ersten Ideen waren zum Beispiel Kroatien, London, die polnische Ostsee oder Bukarest. Am Ende entschieden wir uns für Norwegen. Unser Ziel: Nordlichter sehen und natürlich fotografieren! Nebenbei sind wir gespannt, was Norwegen landschaftlich zu bieten hat.

Vor einem halben Jahr buchten wir die Flüge nach Tromsø, ein hoffentlich tolles Airbnb und einen Mietwagen. Am Montag geht es los – die Vorfreude steigt stündlich.

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In Tromsø soll das Wetter leider nicht super gut werden. Immer wieder Regen und Temperaturen, um die 0°C. Hektisch tätigte ich in den letzten Tagen noch ein paar Einkäufe bei Amazon: Winterschuhe, Regenfeste Mütze, Handschuhe und ein neues Objektiv.

Die Reise nach New York, vor 2 Monaten, war die erste größere Reise mit meiner neuen Fuji Kamera.

Die Kamera mit dem 18mm f2.0 Objektiv ist einfach perfekt (zur Fuji, im Vergleich zu einer Olympus, gibt es später vielleicht mal noch einen eigenen Beitrag).

Für Norwegen und Nachtfotografie dachte ich, da muss vielleicht etwas lichtstärkeres her, und Wetterfest sollte es sein (die Kamera ist wetterfest, das 18mm leider nicht). Also musste ich noch das 16mm f1.4 von Fuji bestellen. Die ersten Bilder waren sehr vielversprechend: Super scharf und wenig überraschend, ziemlich lichtstark. Nebenbei sieht es an der Kamera auch noch super aus.

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Was nehme ich sonst noch mit?

MacBook, SD-Karten, Stativ klein und groß, Ladegerät, Netzsteckeradapter (eigentlich nur wegen der USB Anschlüsse), iPhone Akkuhülle, externe Backup-Festplatte, Fuji XPro2, Ersatzakkus, 35mm f2.0 Objektiv, 18mm f2.0 Objektiv, 16mm f1.4 Objektiv, analoge Fuji Knipse und zwei 36er Filme ISO 200.

Ich bin bereit!

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Hello again

Alles weg. Alles gelöscht. Neustart von Graubein.de! Warum?

Ihr kennt das sicherlich auch: Wegwerfen ist manchmal sooo befreiend. So ging es mir vor ein paar Tagen. Ich möchte gerne mehr schreiben und Dinge zusammentragen. Kein Tagebuch. Eine Sammlung für mich interessante Dinge und ein Ort mal über etwas berichten zu können. Einfach ein kurzes Review zu einer Serie, ein paar Gedanken loswerden, mal eine Linksammlung posten. Das klingt Oldschool, aber genau dieser zentrale Ort fehlt mir.

Facebook nervt, Twitter ist nicht das richtige Medium dafür. Plattformen wie Tumblr oder Medium nutzen… widerstrebt mir irgendwie.

Mein Problem mit einem Blogpost: In meinem Kopf ist ein Blogpost ziemlich episch: geiles Thema, detailliert, gut re­cher­chie­rt, eine ansprechende Länge (nicht nur 3 Sätze und 5 Bilder), frei von Fehlern und möglichst viel von allem… das ist bisher meine Blockade. Durch das löschen möchte ich einen Neustart initiieren und Graubein noch einmal die Chance geben und mich davon lösen, dass alles perfekt sein muss. Also, weg mit dem alten Mist und…

Hello Again!