New York City

Kann es sein, dass ich vergessen habe einen Beitrag über New York zu verfassen? Oh man! Dabei ist die Reise nun schon wieder gut drei Monate her. Wie konnte ich nur…

Im Herbst 2010 besuchte ich New York zum ersten Mal. Damals war ich so fasziniert, dass ich sagte: Ich will unbedingt noch einmal in diese wahnsinnige Stadt. Studium, Arbeit, Kind… die Zeit verging wie nichts. Als dann mein 30. Geburtstag vor der Tür stand war mein einziger Wunsch, den in New York zu verbringen. Und so buchte ich im Frühjahr einfach den Flug und eine Unterkunft von Ende August bist Mitte September. Da sich New York auf dem gleichen Breitengrad wie Rom befindet, konnten wir mit gutem Wetter rechnen.

Der Flug

Geflogen sind wir mit Air France, von Hamburg, mit einmal umsteigen in Paris. Natürlich (wie sollte es auch anders sein) sind wir mit einem Airbus A380 geflogen. Der Flieger ist schon beeindrucken: Wir hatten kaum Bewegungen/unruhige Phasen während des Fluges, in der Kabine ist es, verglichen mit einem A320, viel leiser. Wer die Wahl hat, sollte einmal mit dem A380 fliegen.

Die Unterkunft

Als Unterkunft hatten wir eine AirBnb-Wohnung, gelegen im Herzen von Brooklyn. Mit der Subway dauerte es knapp 20 Minuten, bis man in Manhattan war.

Ein AirBnb in New York zu bekommen erwies sich aber als recht schwierig. Wir reisten ja als Familie mit einem Kleinkind (knapp 2 Jahre alt). Unser Anspruch war es eine halbwegs moderne, nicht so abgefuckte, kleine Wohnung zu bekommen, da wir wenigstens vernünftig Frühstücken und vielleicht Abendbrot essen wollten. Es gab einige Angebote, doch viele sagten mir ab, weil wir Lasse dabei hatten.

Liebe AirBnb Vermieter, es ist euer gutes Recht abzusagen, aber dann schreibt bitte nicht „kindgerecht/kinderfreundlich“ in eure Beschreibung. Mir dann mit den kuriosesten Gründen zu kommen, die immer auf das Kind hinausliefen, ist ziemlich daneben.

Nach circa 10-12 abgelehnten Anfragen hatten wir aber totales Glück: Wir bekamen die Zusage für eine Kellerwohnung bei einer super netten, jungen Familie, die uns sogar ein Reisebett und eine Badewanne für Lasse gestellt haben.

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Manhunt: Unabomber

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue, von Netflix produzierte, Serie. Sie handelt um Theodore Kaczynski, dem „Unabomber“, der zwischen 1978 und 1995 16 Briefbomben verschickt hat. Die Serie besteht aus 8 Folgen und zeigt, wie das FBI vergeblich versucht den Unabomber zu fassen. Ebenso gibt die Serie einen Einblick in das Seelenleben des Unabombers.

Wir haben gerade die 6. Folge gesehen und uns gefällt die Serie super gut. Es zeichnet sich langsam ab, worum es sich in den letzten zwei Folgen noch drehen wird. Die Schauspieler sind klasse und das Setting der Serie irgendwie „Netflix-Typisch“. Sehr sehr kurzweilig…

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen!

Der letzte Tag in Norwegen

Der Abend, an dem wir das erste Mal die Nordlichter sahen, ging in der Unterkunft noch einige Stunden weiter. Wir tranken einen Grog zum warm werden, zwischendurch ein Bier und zur Feier des Tages gönnten wir uns einen Whisky. Nebenbei lief gute Musik und wir bearbeiteten die ersten Bilder.

Der nächste Tag war egal, unser Ziel war erreicht. Wir standen einfach spät auf und genossen den Ausblick von unserer Unterkunft. Die Vorhersage, für den Abend, war wieder sehr durchwachsen. Die Wahrscheinlichkeit, Nordlichter zu sehen, war recht hoch, aber die Wetterlage, mal wieder, sehr bescheiden.

Wir bekamen vom Airbnb-Host den Tipp, in der Nähe von Lyfjord, auf einen Berg zu fahren. Den Rat befolgten wir am Abend. Aber, höher wir kamen, desto mehr wurde der leichte Regen zu Schnee. Angekommen sahen wir nur noch Schnee – der Schnee entwickelte sich mehr und mehr zu einem Schneesturm. Wir überlegten, ob es sich lohnt 2-3 Stunden zu warten.

Wir fuhren und packten unsere Sachen, denn der Flug nach Hamburg ging bereits um 06:30 Uhr. Aber, wir stellten uns den Wecker auf 2 Uhr. Das Wetter sollte, laut Vorhersage, sich in der Nacht verbessern – es bestand die Chance, dass sich die Wolken etwas auflockern. So standen wir um 2 Uhr nachts auf und fuhren auf den Berg, auf dem wir zuvor im Schneegestöber standen. Und, was soll ich sagen, wir hatten Glück! Ganz leicht, als Schimmer, waren Nordlichter zu sehen. Wir hatten circa 90 Minuten, bevor wir das Auto am Flughafen abgeben mussten. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt!

Ein kleines Fazit…

Das waren wirklich tolle Tage in Norwegen! Am ersten Tag hatten wir Sonnenschein und konnten die wunderschöne Landschaft sehen. Die Nacht war dafür sehr regnerisch. Das zog sich über den zweiten Tag, wobei die Wolkendecke am Abend aufbrach und wir die unfassbaren Nordlichtern sehen konnten, die über uns hinweg zogen, ja schon fast zum Greifen nah waren. Das genossen wir bis in die frühen Morgenstunden und hatten noch einmal das Glück, am Abreisetag, zwar schwach, Nordlichter zu sehen.

Wer die Chance hat, dieses Naturschauspiel einmal selbst zu sehen, sollte das unbedingt tun! Es gibt sicherlich Tage, an denen sie noch besser oder noch mehr zu sehen sind, aber selbst diese leichten Schleier waren für uns schon unfassbar schön!

Im ersten Beitrag der Reise, lobte ich bereits die Low-Cost-Airline Norwegian. Der Eindruck trübte auch auf dem Rückflug nicht. Zwar hatten wir von Oslo nach Hamburg 30 Minuten Verspätung, doch die Crew tat alles, um doch noch relativ Pünktlich in Hamburg anzukommen. Als das Flugzeug am Terminal ankam wurde schnell geboardet, die Abfertigung ging ratz-fatz und beim Flug selber hat die Crew wohl noch ein paar Minuten herausgeholt.

Während des Fluges gibt es keine kostenlosen Getränke oder Kleinigkeiten zu essen. Dafür gab keine aufdringliche Werbung (lediglich auf den Displays lief ab und zu etwas, jedoch nicht weiter nennenswert). Für eine Flugzeit von einer Stunde bzw. fast zwei, von Oslo nach Tromsø, ist es völlig ok nichts zu trinken zu bekommen. Die Flugpreise waren mit circa 200€, für Hin- und Rückflug, okay. Norwegian ist, müsste ich einen Vergleich finden, einen kleinen Tick besser, als EasyJet. Insgesamt war es etwas runder.

Hier noch einmal die Links zu den anderen Beiträgen:

Nordlichter am zweiten Tag in Norwegen
Anreise und erster Tag in Norwegen
Norwegen ruft

In 37 Tagen geht es wieder los… Ich bin jetzt schon aufgeregt!