Vom Telekom Vertrag zu Prepaid zu Vodafone

Da Blogs ja wohl wieder „In“ sind und ich nach dem „Hello Again“ nicht so viel kam mache ich einfach weiter. Und zwar dachte ich, dass es mal an der Zeit ist von meiner Mobilfunk Prepaid-Story zu erzählen. So viel kann ich sagen: Vorbei ist sie noch nicht.

Johannes lässig am Slope Point Neuseelands

Ich weiß nicht mehr genau seit wann, aber vielleicht seit gut einem einem Jahr bin ich kein Telekom Vertragskunde mehr, mit einem Vertrag inklusive Handy und 24 monatiger Bindung. Am Ende waren mir über 50€ monatlich einfach zu viel Geld. Klar, damit habe ich auch mein iPhone abbezahlt. Nach zwei Jahren bin ich jetzt auf den Trichter gekommen, dass ich lieber mit einmal ein Telefon kaufe und dafür lieber monatlich deutlich weniger für den Mobilfunkvertrag ausgeben möchte (man zahlt dann gefühlt einfach vieeeel weniger). Also wechselte ich von einem Laufzeitvertrag zu einem Prepaidvertrag der Telekom.

Telekom Prepaid

Bis vor kurzem hatte ich  den Prepaid-Tarif „L“. Für 14,95€/Monat umfasste er 1,5GB Daten (LTE), 100 Minuten in andere Netze, Flat ins eigene Netz, Roaming (muss man wohl erwähnen, da nicht selbstverständlich) und eine Hotspot-Flat der Telekom Hotspots, die es scheinbar überall gibt. Die Umstellung ging total problemlos. Abgesehen davon, dass ich monatlich manuell 15€ aufladen musste, hat sich nichts geändert. Rein gar nichts.

Positiv:

Die Hotspot Flat konnte ich an Bahnhöfen nutzen, sogar in der Innenstadt von Hamburg gibt es genügend Hotspot Flats. Das Handy hat sich oftmals von alleine eingebucht, sodass ich mit einem WLAN verbunden war, ohne es direkt gemerkt zu haben.

Das aufladen geht über eine App, oder über irgendein anderer Service (Online-Banking, Gutscheinkarten, Bankautomaten), extrem problemlos.

Das Telekomnetz ist schon sehr gut und für 14,95€/Monat

Funfact: Lädt man 100€ auf brauch man 6 Monate „nichts“ zahlen. Mir aus versehen passiert und es war fantastisch.

Negativ:

Die Telekom-App, um Guthaben aufzuladen, funktioniert faktisch nicht mehr, wenn man keine Daten mehr hat. Ich würde mir wünschen, dass die App genausp funktioniert wie die Webseite, auf der man sein verbrauchtes Guthaben abrufen kann. So passierte mir nämlich, als ich vor einem DriveNow stand, um das Auto zu öffnen, dass meine Daten auf einmal aufgebraucht waren. Hektisch versuchte ich Guthaben aufzuladen (wie Murphy so wollte, hatte ich keine 5€ mehr, um noch einmal einen Datenpass „nachzuschießen“). Damit mir das nicht noch einmal passiert wollte ich gleich 50€ aufladen. Es lud und lud und ich probierte es noch einmal (App „gekillt“ und von vorn). Leider ging die Anfrage wohl durch und ich bekam, nachdem der zweite Versuch erfolgreich war, zwei Mitteilungen, dass ich für je 50€ aufgeladen haben.

Den positiven Nebeneffekt erwähnt ich ja bereits unter „Positiv“: Ich brauchte für mehrere Monate kein Guthaben aufladen und es fühlte sich an, als ob ich Monate lang einen extrem günstigen Vertrag hätte.

Jetzt ist der Negativ-Teil so lang, dabei kann ich den Telekom Prepaid-Tarif wirklich empfehlen, wem die Leistung genug ist. Das Netz ist wirklich tadellos. Zusammen mit der Hotspot-Flat 👍

Vodafone

Stillstand ist ja langweilig, dachte ich mir. Und bei Vodafone gibt es ein ähnliches Angebot für 9,99€. 1,5GB Daten, 200 Minuten in alle Netze.

Warum also nicht einmal wechseln? Vodafone macht seit einiger Zeit einen guten Eindruck, dachte ich mir. Wenn die Telekom einen Mitbewerber hat, dann ist es Vodafone. Also, den Prepaid Vertrag bei der Telekom gekündigt und die Rufnummernmitnahme eingeleitet. Leider gabs da einige Probleme. Einmal war der „opt-in“ zur Rufnummernmitnahme nicht gesetzt. Das erste Mal umsonst den online Identifizierungsprozess durchlaufen. Beim zweiten Mal stellte sich heraus, dass die Telekom-Karte nicht genügend Guthaben aufwies, um die Rufnummer mitzunehmen. Also, aller guten Dinge sind drei: Nun hat es endlich geklappt. Heute, nach 3 Wochen ohne funktionierendem Handy (Karte ist schon 3 Wochen deaktiviert), halte ich die neue Vodafone SIM-Karte in der Hand.

Leider weiß ich nicht, wie ich sie deaktiviere, denn:

  1. Im Brief der SIM-Karte steht, dass man von seiner alten Vodafonekarte eine Rufnummer zum aktivieren anrufen muss. Lustig! 😆
  2.  Es gibt ein Online-Formular, um die neue Karte zu aktivieren. Leider ist meine Rufnummer, die ich mitnehme, scheinbar zu kurz. Das Feld, wo ich die Rufnummer eintragen muss, zeigt eine Fehlermeldung an. Lustig! 😆
  3. Rufe ich bei der Support-Hotline an, muss ich die Rufnummer angeben. Leider ist meine Rufnummer nicht bekannt und Vodafone legt nach der dritten Eingabe auf. Lustig! 😆
  4. Rufe ich bei der Bestell-/Info-Hotline an, wird mir gesagt, dass man mir nicht weiterhelfen kann, da diese Hotline nur Bestellungen entgegen nimmt. Ich wurde weitergeleitet… zur Support-Hotline Lustig! 😆
  5. Der Twitter-Support schickte mir eine Seite, die besagt, dass ich die SIM-Karte einlegen muss und sich dann ein Fenster zur Aktivierung öffnet, oder ich Formular aus Variante 2 ausfüllen soll. Lustig! 😆
Vodafone Aktivierungsformular

Jedenfalls entdeckte ich dann, dass im Brief steht, dass ich meine Rufnummer ab dem 09.07.2018 verwenden kann. Das macht mir Hoffnungen, dass ich vielleicht doch mit der Variante 3 der Aktivierungsmöglichkeiten Erfolg haben könnte. Ich warte jetzt einfach noch 6 Tage und mache den Monat ohne funktionierender Handynummer voll.

Heute war schon der Tag, an dem ich es schon leicht bereute von der Telekom zu Vodafone zu wechseln. Aber wie gesagt, Stillstand ist langweilig. Ich war viele viele Jahre bei der Telekom und nun ist mal die Konkurrenz an der Reihe.

Ein Kommentar zu “Vom Telekom Vertrag zu Prepaid zu Vodafone

  1. Glückwunsch zu dieser „aufregenden“ Reise.

    Ich bin seit Jahren bei Fyve (Vodafone) und zahle 5€ für 500MB und 9ct pro min/SMS. Bis vor knapp einem Jahr lief der „Tarif“ noch auf 150MB. Mit 500MB komme ich mit ein wenig Disziplin ziemlich gut durch den Monat. Natürlich gänzlich ohne Videos zu schauen.

    Gruß
    Marco Krage

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