Schweiz Teil 2

Wir wollten der Vorhersage gar nicht trauen, aber trotzdem fuhren wir in die Berge, sahen Wasser und konnten nicht glauben, was wir in Bern entdeckt haben.

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Wir wollten der Vorhersage gar nicht trauen: Sonne! Und zwar das ganze Wochenende. Es ist Samstag und wir ├╝berlegten, was wir machen. Erst vor zwei N├Ąchten hatte es in den Bergen noch Neuschnee gegeben, weswegen wandern in den Bergen ausf├Ąllt. Richtige Wanderschuhe hatten wir auch nicht dabei, zudem ist das Wandern mit Kinderwagen nicht optimal.

So entschieden wir uns am Samstag nach Aeschi, in die N├Ąhe des Thunersees zu fahren. Von dort soll man einen tollen Ausblick in das Tal ├╝ber den See haben.

Also, auf in die „richtigen Berge“. Denn die, die wir am Tag zuvor sahen, rund um den Zugersee, waren angeblich keine richtigen Berge. Schon auf dem Hinweg hatten wir einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten Berge. F├╝r Flachlandeier, wie uns, war das ein atemberaubender Anblick. Am liebsten h├Ątte ich jeden Kilometer einmal haltgemacht, um die gro├čartige Kulisse zu fotografieren. Es zog sich wie ein Band, die Grenze zwischen gr├╝n und wei├č. Dazu die tief h├Ąngende Sonne mit ihrem warmen Licht. Ein fantastischer Anblick.

Bei circa 10 ┬░C, selbst im „wei├čen Bereich“, schmolz der Schnee langsam. Die Wege waren sehr sehr nass und so gingen wir nur eine kleine Runde in die Berge. Die Sonne brannte schon fast. Ohne Sonnenbrille war es fast unertr├Ąglich durch den Schnee zu laufen, so hell war es. Doch der Ausblick war einfach nur fantastisch! Leichter Dunst ├╝ber dem Tal. Trotzdem konnte man sehr weit sehen.

Etwas sp├Ąter entschlossen wir uns zum Thunersee zu fahren, um dort ein Picknick zu machen. Am See war es tats├Ąchlich einige Grad w├Ąrmer, die Jacke war gar nicht mehr n├Âtig. Wir gingen noch ein kleines St├╝ck am See und genossen die Sonne, bevor wir spontan noch nach Bern fuhren.

Ich habe Bern zuvor nie bewusst wahrgenommen. H├Âchstens mal auf der Karte gesehen, oder als Ort im Tatort geh├Ârt. So habe ich auch noch nie Bilder von Bern gesehen und war dementsprechend mega ├╝berrascht, als wir nach Bern ├╝ber die majest├Ątischen Hochbr├╝cken in die Altstadt fuhren.

Die Altstadt ist wundersch├Ân! Die „Hauptstra├čen“ in der Altstadt sind links und rechts jeweils ├╝berdacht. Man nennt diese G├Ąnge „Lauben“. Sie erstrecken sich ├╝ber eine L├Ąnge von circa 6 Kilometern. Wir wussten erst gar nicht, was gemeint war, als man uns sagte, dass man in Bern auch gut bei Regen spazieren gehen kann, da alles ├╝berdacht ist.

Aber bei Sonnenschein war es noch einmal viel besser. Wenn man denkt, man hat in Bern das Beste gesehen, kommt man zur M├╝nsterplattform. Eine Park├Ąhnliche Terrasse, mit einem fantastischen Ausblick. Die Stimmung dort war einfach nur ausgelassen und zufrieden. Viele Menschen sa├čen einfach nur auf der Mauer, genossen die Sonne, tranken ein Bier und unterhielten sich. Kinder spielten zwischendrin und wir sa├čen einfach nur auf der Bank und a├čen zuvor gekaufte Schokolade aus Bern. Ein Platz zum Entspannen, Leute beobachten und zum Genie├čen.

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